Behandlung

Manuelle Lymphdrainage

Eine sanfte, medizinische Behandlung, die den Lymphabfluss fördert und Schwellungen reduziert, nach Operationen, Verletzungen oder Krebsbehandlung.

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Behandlung am Oberschenkel einer liegenden Person

Bei der manuellen Lymphdrainage handelt es sich um eine sanfte, medizinische Behandlungsmethode, die den Lymphabfluss fördert und dadurch Schwellungen reduziert.

Sie wird erfolgreich bei Schwellungen nach Operationen, Sportverletzungen oder Unfällen angewendet. Auch Patientinnen und Patienten nach einer Krebsbehandlung profitieren, zum Beispiel nach einer Lymphknotenentfernung oder Bestrahlung.

Mit gezielten, rhythmischen Grifftechniken unterstützen wir den natürlichen Abtransport der Gewebsflüssigkeit, lindern Spannungsgefühle und fördern die Regeneration. Unser Ziel ist es, die Transportkapazität des Lymphsystems zu steigern, Schwellungen zu reduzieren, Beschwerden zu lindern und Ihre Bewegungs- und Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur manuellen Lymphdrainage

Was ist die manuelle Lymphdrainage?

Die manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle physiotherapeutische Behandlung, die den Abtransport von Lymphflüssigkeit unterstützt. Sie wird vor allem bei Schwellungen (Ödemen), nach Operationen oder Verletzungen sowie bei Erkrankungen des Lymphsystems eingesetzt.

Bei welchen Beschwerden hilft die manuelle Lymphdrainage?

Die Behandlung kommt unter anderem bei Lymphödemen, Lipödemen, Schwellungen nach Operationen oder Verletzungen, nach einer Krebsbehandlung mit Lymphknotenentfernung sowie bei bestimmten chronischen Schwellungszuständen zum Einsatz.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Nein. Die manuelle Lymphdrainage ist eine sehr sanfte Behandlung mit langsamen, rhythmischen Grifftechniken. Die meisten Patientinnen und Patienten empfinden sie als angenehm und entspannend.

Wie lange dauert eine Behandlung?

Je nach ärztlicher Verordnung und individuellem Befund dauert eine Behandlung in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Die Anzahl richtet sich nach Ursache und Ausmass der Schwellung. Bei akuten Beschwerden reichen oft wenige Sitzungen, während chronische Lymphödeme eine längerfristige Therapie erfordern können.

Muss ich nach der Behandlung einen Kompressionsstrumpf tragen?

Bei einem Lymphödem ist die Kompression ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Sie hilft, den Behandlungserfolg zu erhalten und einer erneuten Schwellung vorzubeugen.

Kann ich mich nach der Lymphdrainage normal bewegen?

Ja. Bewegung wird sogar ausdrücklich empfohlen. Leichte körperliche Aktivität unterstützt den Lymphfluss und verstärkt die Wirkung der Behandlung.

Gibt es Situationen, in denen keine Lymphdrainage durchgeführt werden darf?

Ja. Bei bestimmten Erkrankungen wie einer akuten Infektion, einer unbehandelten Herzschwäche oder einer akuten Thrombose darf die Behandlung nur nach ärztlicher Abklärung oder gar nicht durchgeführt werden.

Wird die manuelle Lymphdrainage von der Krankenkasse übernommen?

Mit einer ärztlichen Verordnung wird die manuelle Lymphdrainage in der Schweiz in der Regel von der Grundversicherung übernommen. Die genauen Leistungen richten sich nach den Vorgaben Ihrer Krankenversicherung.

Was kann ich selbst tun, um den Behandlungserfolg zu unterstützen?

Regelmässige Bewegung, das konsequente Tragen der Kompressionsversorgung (sofern verordnet), eine gute Hautpflege sowie ein aktiver Lebensstil tragen wesentlich dazu bei, Schwellungen langfristig zu reduzieren und den Therapieerfolg zu sichern.

Wir beraten Sie gerne

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