Physiotherapie
Nackenschmerzen und Verspannungen
Der Nacken schmerzt, der Kopf lässt sich schlechter drehen, die Schultern fühlen sich hart an. Meist steckt dahinter keine ernste Ursache, sondern eine Belastung, die sich verändern lässt.
Warum der Nacken reagiert
Der Nacken trägt den Kopf und muss ihn gleichzeitig frei beweglich halten. Diese Doppelaufgabe macht ihn empfindlich gegenüber allem, was lange gleich bleibt: eine Haltung über Stunden, wenig Abwechslung in der Bewegung, dazu Stress, der die Muskulatur zusätzlich anspannt.
Schmerz bedeutet dabei nicht automatisch, dass etwas kaputt ist. Häufig meldet das Gewebe schlicht, dass die Belastung nicht zu dem passt, was es gewohnt ist. Genau da lässt sich ansetzen.
In der Abklärung schauen wir, wie beweglich die Halswirbelsäule ist, wie die Schulter mitarbeitet und was die Beschwerden verstärkt oder lindert. Daraus ergibt sich, ob manuelle Techniken, aktives Training oder beides sinnvoll sind.
Ablauf
So gehen wir vor
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Schritt 1
Abklären
Wir hören zu, prüfen Beweglichkeit und Kraft und ordnen ein, woher die Beschwerden kommen.
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Schritt 2
Beweglichkeit zurückholen
Manuelle Techniken und gezielte Bewegung nehmen den Druck aus der Region, damit Training überhaupt möglich wird.
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Schritt 3
Belastbarkeit aufbauen
Ein Programm, das in Ihren Alltag passt. Das Ziel ist nicht Schonung, sondern ein Nacken, der mehr aushält.
Häufige Fragen
Was Sie zum Nacken oft wissen wollen
Muss ich mich schonen, bis es besser ist?
In aller Regel nicht. Bewegung im schmerzarmen Bereich ist bei Nackenbeschwerden meist hilfreicher als Ruhe. Was für Sie sinnvoll ist, klären wir in der Abklärung.
Brauche ich ein Röntgenbild oder ein MRT?
Nicht bei jeder Nackenbeschwerde. Bildgebung ist dann sinnvoll, wenn sie die Behandlung verändert. Bei Warnzeichen weisen wir Sie ärztlich weiter.
Wie oft muss ich kommen?
Das hängt vom Befund und von Ihrem Ziel ab. Wir besprechen den Rahmen in der ersten Sitzung, damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen.