Physiotherapie
Beckenbodenrehabilitation
Der Beckenboden arbeitet unauffällig, solange er funktioniert. Nach einer Geburt, einer Operation oder mit den Jahren kann sich das ändern. Trainieren lässt er sich in jedem Alter.
Eine Muskelgruppe wie jede andere
Der Beckenboden ist Muskulatur, und Muskulatur lässt sich trainieren. Der Unterschied zu Arm oder Bein ist nur, dass man ihn nicht sieht und viele Menschen zuerst lernen müssen, ihn überhaupt gezielt anzusteuern.
Genau dort beginnt die Therapie. Wir klären ab, ob die Ansteuerung stimmt, ob die Spannung zu tief oder zu hoch ist und wie Atmung, Rumpf und Beckenboden zusammenarbeiten. Erst danach kommt das Training, und zwar aufbauend statt nach Schema.
Das Thema ist für viele unangenehm anzusprechen. Wir gehen sachlich damit um, erklären jeden Schritt und arbeiten in dem Tempo, das für Sie stimmt.
Ablauf
So gehen wir vor
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Schritt 1
Ansteuerung prüfen
Zuerst klären, ob die Muskulatur überhaupt gezielt angespannt und wieder losgelassen werden kann.
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Schritt 2
Wahrnehmung aufbauen
Übungen, die spürbar machen, was passiert. Ohne diese Rückmeldung läuft Training ins Leere.
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Schritt 3
In den Alltag bringen
Von der Übung zur Belastung: Husten, Heben, Sport. Dort muss es halten, nicht auf der Matte.
Häufige Fragen
Fragen zum Beckenboden
Ist das nur ein Thema für Frauen?
Nein. Männer haben ebenfalls einen Beckenboden, und nach einer Prostataoperation ist das Training ein fester Bestandteil der Rehabilitation.
Brauche ich eine ärztliche Verordnung?
Für eine Behandlung zulasten der Krankenkasse braucht es eine ärztliche Verordnung. Melden Sie sich, wenn Sie unsicher sind, wie Sie dazu kommen.
Wie lange dauert es, bis sich etwas ändert?
Das ist individuell und hängt vom Ausgangspunkt ab. Wir setzen mit Ihnen ein Zwischenziel, damit Sie merken, ob der Weg stimmt.