Physiotherapie
Fuss- und Fersenschmerzen
Die ersten Schritte am Morgen tun weh, nach längerem Stehen meldet sich die Ferse. Der Fuss trägt bei jedem Schritt das ganze Gewicht, entsprechend deutlich reagiert er.
Der Fuss trägt alles
Fersenschmerz entsteht häufig dort, wo die Sehnenplatte unter dem Fuss ansetzt. Typisch ist der Anlaufschmerz: die ersten Schritte sind unangenehm, danach wird es besser, und am Abend kommt es zurück.
Die Ursache liegt selten nur im Fuss. Wie Sie stehen, wie Sprunggelenk und Hüfte arbeiten und wie viel Sie in welcher Zeit gelaufen sind, gehört genauso zum Bild. Wir schauen darum auf die ganze Kette.
Behandelt wird mit einer Kombination aus Entlastung, gezielter Dehnung und vor allem Kräftigung. Einlagen können sinnvoll sein, ersetzen aber den Aufbau nicht.
Ablauf
So gehen wir vor
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Schritt 1
Belastung analysieren
Gang, Sprunggelenk und Trainingsverlauf ansehen, statt nur die schmerzhafte Stelle zu behandeln.
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Schritt 2
Reiz senken
Kurzfristig entlasten, damit der Fuss aus dem Dauerreiz herauskommt.
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Schritt 3
Fuss kräftigen
Gezieltes Training für Fuss und Wade, damit die Belastung wieder getragen wird.
Häufige Fragen
Fragen zu Fuss und Ferse
Brauche ich Einlagen?
Manchmal helfen sie kurzfristig. Als alleinige Massnahme reichen sie meist nicht, weil sie die Belastbarkeit nicht verändern.
Darf ich weiter laufen?
Häufig ja, aber in angepasstem Umfang. Ein vollständiger Stopp ist selten nötig und oft kontraproduktiv.
Woher kommt der Anlaufschmerz?
Das Gewebe ist über Nacht weniger belastet und reagiert auf die erste Belastung empfindlich. Das Muster ist typisch und für die Einordnung hilfreich.